Das Tor zum Glarnerland

Glarus Nord gelingt die erfolgreiche Fusion dank infra3DLocal

Der Gemeindeverband Glarus Nord, bestehend aus acht Ortschaften, steht hinsichtlich der optimalen Verwaltung der grossflächigen Infrastruktur vor einer grossen Herausforderung. Um die Verwaltung effizient zu gestalten, setzte es sich die Gemeinde zum Ziel, eine intelligente und einfache Strassendatenbank aufzubauen, welche das gesamte Gebiet der Gemeinde detailgetreu abbildet. Mit dem infra3D Service konnte dies kostengünstig erreicht werden.

Die Herausforderung

Der Gemeindeverband Glarus Nord fusionierte 2013 und setzt sich aus den acht Ortschaften Mühlehorn, Obstalden, Filzbach, Mollis, Näfels Oberurnen, Niederurnen und Bilten zusammen. Die zentrale Verwaltung der grossflächigen Infrastruktur setzte den Gemeindeverband vor eine grosse Herausforderung, sollte sie sich doch effizient, einfach und zuverlässig gestalten.

Glarus Nord setzte es sich deshalb zum Ziel, eine zentrale und intelligente Strassendatenbank aufzubauen, die das gesamte Gebiet der Gemeinde vollumfänglich und detailliert abbildet und die sämtlichen Abteilungen zugänglich gemacht werden sollte.

Die aus der Strassendatenbank generierten Informationen sollten als Entscheidungsgrundlage für die Instandhaltung, Sanierungen und Projektierungen fungieren und die Behörden in ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

Die Lösung

Im Rahmen des infra3DLocal konnte sich Glarus Nord eine professionelle und hochpräzise Infrastrukturübersicht über die 200 Strassenkilometer verschaffen. Denn der gesamte Strassenkorridor der Fusionsgemeinde wurde mit dem Digitalisierungsfahrzeug von iNovtias befahren.

Mit dem webbasierten Service ist die Bilddatenbasis von allen Abteilungen aus direkt vom Arbeitsplatz jederzeit im Zugriff. Auf Basis der detaillierten Daten lassen sich zahlreiche interne Entscheide schneller fällen. Externe Dienstleister und Spezialisten können ebenfalls direkt via infra3D zu Rate gezogen und beauftragt werden. Insgesamt wird das Management der Gemeindestrasseninfrastruktur dank infra3DLocal um vieles effizienter im Vergleich zur herkömmlichen Vermessung.

Individuelle Konfiguration

Die Kombination des infra3DLocal mit einer Strassenmanagementsapplikation bietet die optimale Grundlange für das Werteerhaltungsmanagement. Denn der Strassenzustand, der via infra3D und gemäss der SIA & VSS Norm erhoben wurde, lässt sich in der Fachapplikation abbilden. Darauf basierend lassen sich nun Massnahmen- und Finanzpläne entwickeln, aufzeigen und simulieren.

Vielfältige Nutzung

Auch die Fachstelle Verkehr und Umwelt sowie die Abteilung Raumplanung und Hochbau nutzen den infra3D Service. Während die Fachstelle Verkehr und Umwelt das allgemeine Verkehrskonzept verifizieren kann, unternimmt die Abteilung Raumplanung und Hochbau Veränderungsanalysen, Distanzmessungen und vieles mehr vor.

Das Fazit: Kosten- und Zeiteffizienz

Der infra3D Service ermöglicht der Gemeinde Glarus Nord eine massive Effizienzsteigerung bei der Visualisierung, der Zustandserfassung und der Bewirtschaftung ihrer Strasseninfrastrukturen. Alleine im Bereich der Visualisierung des Strassenraumes und der Zustandsbeurteilung konnten 30% der Kosten eingespart werden im Vergleich zur herkömmlichen Vermessung. Weitere Einsparungen in der Anwendung und nachhaltigen Nutzung sind darin noch nicht quantifiziert.

Die Vereinfachungen durch die intuitive Nutzung des infra3DLocal sowie die Verschlankungen in den Bereichen Kommunikation und Zusammenarbeit bringen überdies auch zeitliche Ersparnisse mit sich.

Balthasar Zopfi
Alleine im Bereich der Visualisierung des Strassenraumes und der Zustandserfassung der Strassen über den Webclient von infra3DLocal konnten wir ca. 25-30 % der Kosten sparen. Neben der Reduktion um mindestens 30 % von vor Ort Begehungen wird vor allem für die Abteilungen Werterhalt Infrastruktur, Fachstelle Verkehr, Umwelt und Hochbau ein entscheidender Mehrwert durch die zusätzlichen Informationen aus den 3D-Bildern erzielt. In sämtlichen Bereichen kann der infra3DLocal die Kommunikation und Zusammenarbeit massgeblich verbessern und zahlreiche Arbeitsschritte vereinfachen.
Balthasar Zopfi, Leiter Fachstelle Projekte, Abteilung Werterhalt Infrastruktur, Gemeinde Glarus Nord

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